Waldhonig: Der ursprünglichste Honig

Waldhonig aus dem Schwäbischen Wald von der Imkerei Friedmann

Der Waldhonig mit Weißtanne aus Baden-Württemberg ist mit seinem kräftigen Geschmack und mildem Abgang ein köstliches Allroundtalent!

Unsere Top 3 Fakten zu Waldhonig

Interessante Fakten zu Waldhonig


Wie wird Waldhonig hergestellt?

Waldhonige bestehen normalerweise hauptsächlich aus Honigtau. Honigtau wird gewonnen, indem Insekten die Pflanzensäfte von Bäumen – in Fall unseres Waldhonigs sind es Weißtannen, Fichten und Laubbäume - aufsaugen und anschließend den Zucker als süße Masse wieder ausscheiden. Da der Honigtau den Verdauungstrakt der Insekten durchläuft, wird er zusätzlich mit Mineralien und Enzymen angereichert. Die Bienen wiederum freuen sich über den süßen Honigtau, den sie einsammeln und zum Honig verarbeiten.

Je höher der Anteil an Honigtau im Honig, desto kräftiger schmeckt er und desto dunkler wird der Honig. So gibt es in Italien z.B. einen fast schwarzen Waldhonig. Unser Waldhonig aus dem TRY Honig Set ist ein sogenannter Mischhonig, d.h. er besteht sowohl aus Honigtau als auch einem kleineren Anteil an Blütennektar.

Da die Wildbienen ursprünglich Waldbewohner waren, waren die ersten Honige, die unsere Vorfahren aßen, alle Waldhonige. Erst mit der Züchtung der heute genutzten Honigbiene kamen neue Honigsorten und die heutige Vielfalt an verschiedenen Honige dazu. Die ersten Imker in Deutschland nannte man übrigens „Zeidler“. Das Wort stammt vom altdeutschen Verb „zeideln“, was so viel wie „Honig schneiden“ heißt. Die Zeidler schnitten die Waben aus den Stöcken der Wildbienen, die in Baumhöhlen lebten.



Woher kommt unser Waldhonig?

Der Waldhonig mit Weißtanne stammt aus dem Schwäbischen Wald zwischen Schwäbisch-Hall und Aalen. Günter Friedmann, von dem wir den Waldhonig für unser TRY Honig Set beziehen, ist einer der Pioniere der deutschen Demeterimkerei. Seine Philosophie von Bienenzucht verfolgt einen möglichst naturnahen Ansatz, das heißt seine Bienenvölker dürfen sich mit möglichst wenig Einfluss von außen entwickeln. Aufgrund der immer schwieriger werdenden Nahrungssituation entschied sich auch Herr Friedmann dazu, mit seinen Völkern zu wandern. So imkert er u. a. Auch einen Gebirgsblütenhonig in den Alpen oder einen Lindenhonig in Berlin.

Anders als auf den Felder, wo die Bienen meist nur auf Monokulturen (wie z.B. Raps) treffen und wenig Nahrung noch finden, sieht die Situation in den Wäldern etwas besser aus. Hier gibt es dank der höheren Biodiversität mehr Nahrung.


Was macht einen guten Waldhonig aus?

Wie bei anderen Honigsorten auch, sollte ein guter Waldhonig einer bestimmten Region entstammen und diese geschmacklich repräsentieren. Der Schwäbische Wald besitzt einen hohen Anteil an Weißtannen, die auch hauptsächlich in unserem Waldhonig vorkommen.



Wie schmeckt Waldhonig und wie kann man ihn einsetzen?

Was den Waldhonig geschmacklich ausmacht ist seine wunderbare Ausgewogenheit zwischen kräftigen Noten und mildem Abgang. Dies liegt zum einen am hohen Anteil der Weißtanne als auch an den kleineren Mengen an Blütennektar. Unser Waldhonig ist deshalb auch etwas milder als andere, dunklere Waldhonige, die noch deutlich stärkere Aromen haben, die man als „animalisch“ beschreibt. Dank seiner Balance ist unser Waldhonig vielseitig einsetzbar. Er passt hervorragend in Salatdressings, in dunkle Soßen für Fleischgerichte oder einfach aber lecker im Joghurt.


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