Neue Kaffeerösterei: Flying Roasters

Nach einem längeren Auswahlprozess freuen wir uns riesig, dass wir eine neue Partnerrösterei für unser TRY Kaffee Set gefunden haben!

Die Flying Roasters rösten nicht nur verdammt leckeren Kaffee, sondern beziehen alle Ihre Kaffees direkt und ohne Zwischenhändler von den Kooperativen in den Kaffeeanbauländern. 

 

Flying Roasters: Eine Rösterei mit Qualität und sozialem Anspruch

Vor einigen Wochen machte ich mich zum ersten Treffen mit der Rösterei auf den Weg in den Berliner Bezirk Wedding. In einer kleinen ehemaligen Werkstatt rösten die Flying Roasters ihre Kaffees. Weit weg von den hippen Cafés und Röstereien in Mitte oder Kreuzberg geht es hier weniger um Äußerlichkeiten, sondern vor allem um guten Kaffee. Und mit gutem Kaffee ist nicht nur der Geschmack, sondern auch die Nachhaltigkeit des Anbaus und die Arbeitsbedingungen der Kaffeebauern gemeint. Seit 2014 röstet Flying Roasters Spezialitätenkaffees aus aller Welt. 

Gemeinsam mit den beiden Gründern Olli Klitsch und Nadine Heymann probierte ich mich durch Kaffees aus vier Kontinenten, um am Ende fünf für das TRY Kaffee Set zusammenzustellen. Gemeinsam haben wir einen schönen Querschnitt von hervorragenden Kaffees aus verschiedenen Anbauregionen und unterschiedlichen Geschmacksprofilen gefunden.

Flying Roaster: Teil eines europäischen Netzwerks von Kaffeeröstern

Flying Roasters versucht in enger Zusammenarbeit mit 12 anderen europäischen Spezialitätenröstern (Roasters United) einen neuen Weg im Kaffeehandel zu gehen: direkt, solidarisch, fair, gerecht bezahlt und mit ausgezeichneten Qualitäten. So werden die Kaffees ausschließlich direkt von den Kooperativen („Direct Trade“) bezogen, mit denen langfristige Verträge geschlossen werden. Jede der 12 Röstereien hat eine Region bzw. Land, auf das sie sich fokussiert und in das sie regelmäßig reist, um mit den Kooperativen vor Ort zu sprechen. So kann Flying Roasters einen engen und persönlichen Kontakt pflegen und sicherstellen, dass die Kaffeebauern deutlich bessere Preise erhalten, die weit über den Fairtrade-Preisen liegen. Nur so kann man nämlich gewährleisten, dass auch in Zukunft weiterhin guter Kaffee angebaut wird. Denn bei den normalen Dumping-Preisen für industrielle Kaffees verlieren die jungen Menschen vor Ort die Motivation in den Kaffeeanbau zu gehen und verlassen das Land, um sich auf den Weg in die Städte zu machen. 

Regelmäßige Besuche bei den Partnern in den Kaffeeanbaugebieten

 

Nadine Heymann war übrigens gerade in Honduras und erzählte mir mit leuchtenden Augen von ihren Erlebnissen vor Ort. Sie war noch immer berührt von der Herzlichkeit und der Gastfreundschaft der Bauern. Sie sagte mir auch, dass sich sehr viel in den letzten Jahren vor Ort verändert hat und die Qualität der Kaffees enorm gestiegen ist. Und besonders angetan hat ihr eine Begegnung:

„Bei meinem letzten Besuch in Honduras war ich besonders von Nancy Hernandez begeistert. Sie baut selbst Kaffee an und betreibt eine eigene kleine Rösterei mit einem eigenen Kaffee-Labor. Und das als Frau in Honduras! Frauen haben dort normalerweise nicht die beste Stellung in der Gesellschaft.“

Wir freuen uns auf jeden Fall riesig auf die Zusammenarbeit. Ab 17.3. geht es los mit dem Verkauf der Sets mit den Kaffees von den Flying Roasters. In den nächsten Tagen schreiben wir noch einen separaten Artikel über die fünf wunderbaren Kaffees im Set. Seien Sie gespannt auf die Vielfalt toller Spezialitätenkaffees aus Äthiopien, Guatemala, Honduras, Indonesien und Kolumbien! 

Bleiben Sie neugierig! 

Ihr
Jörn Gutowski
Gründer, TRY FOODS


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